Hanseatische Tradition
Schon vor mehr als 750 Jahren fuhren die ersten Schiffe aus norddeutschen Häfen über das “Mare Balticum” nach Riga - ein reger Austausch fand seinen Anfang.
Riga und Hamburg, beide ehemals Mitglieder der Hanse, hatten schon von je her ein besonderes Verhältnis. Während Riga als wirtschaftliches Zentrum des Baltikums das hamburgische Recht übernahm, reisten zahlreiche deutsche Gelehrte, Wissenschaftler und Künstler über die Ostsee, um sich von und in Riga, dem “Paris des Ostens”, inspirieren zu lassen.
Riga, das Tor zum Westen
Im 18. Jahrhundert entwickelte sich Riga zum Zentrum und Bindeglied des geistigen Austausches zwischen dem Russischen Zarenreich und Westeuropa. Riga war das Einfallstor, hier trafen sich neue Ideen aus Ost und West.
Nachdem Lettland im August 1991 nach Jahrzehnten der politischen Bevormundung im Zuge der politischen Umwälzungen in Mittel- und Osteuropa die lang ersehnte staatliche Unabhängigkeit erlangte, öffneten sich in Lettland auch die Gewässer der Kultur und Wissenschaft für neue Möglichkeiten der internationalen Kooperation.
Der Kapitän und seine Crew
Der Verdienst, diese Möglichkeiten erkannt und umgesetzt zu haben, gebührt dem ehemaligen Konzernsprecher der Hamburger Beiersdorf AG, Professor Klaus Peter Nebel. Seit dem Jahre 2000 führt ihn sein Weg direkt von der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg zur Kulturakademie Lettlands in Riga.
An seiner Seite eine hoch motivierte Dozenten-Crew, die mit Freude und Kompetenz ihr reichhaltiges, theoretisches und vor allem praktisches Wissen an eine nicht minder motiviertes Team von lettischen und deutschsprachigen Studenten weitergibt.
Die verbindende Welle
Die Welle, die alle verbindet ist die Liebe zur Kultur. So finden sich hervorragende Kulturschaffende und Kulturbegeisterte zusammen, um gemeinsam ihr Wissen über Medien – und Kulturmanagement zu erweitern und zu vertiefen.